AUFGABEN UND ZIELE VON FAMILIENBILDUNG

Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung e.V - Familienbildung als Angebot der Jugendhilfe - Herausforderungen und Innovation (2008)

Mit dem Handbuch "Familienbildung als Angebot der Jugendhilfe" wird eine umfassende Darstellung der Familienbildung als Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe vorgelegt. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen beschreiben die Autoren die Aufgaben von Familienbildung heute.

"Familien in ihren heutigen vielfältigen Erscheinungs- und Organisationsformen sind aber auch für die späteren Lebensphasen ein wichtiger und eigenständiger Lernort für Kinder und Jugendliche, in dem sie soziale Bindung, Vertrauen und Wertschätzung erleben, sie soziales Verhalten, Verantwortungsbewusstsein und Gemeinschaftsfähigkeit erlernen sollten. Orientierung muss die Stärkung von Eigenverantwortung, von Urteilsfähigkeit und die Fähigkeit zur selbstverantworteten Lebensführung von Eltern, Kindern und Jugendlichen sein. Es soll aber für die Eltern auch ein wichtiger Ort ihrer persönlichen Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen, für ihre soziale Identität, ihre sozialen Kontakte und ihre physische und psychische Regeneration sein.
Hieraus ergeben sich für die Familienbildung folgende Aufgaben:

(Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung e.V. (Hg.) ,2008, Familienbildung als Angebot der Jugendhilfe. Rechtliche Grundlagen. Familiale Problemlagen. Innovationen. Zweite, vollständig überarbeitete Auflage. Elmshorn, S. 175 und online unter www.bmfsfj.de)

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Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung e.V - Familienbildung als Angebot der Jugendhilfe - Herausforderungen und Innovation (2008)

"Die Leistungen (der Familienbildung, die Verf.), wie sie im § 16 KJHG formuliert sind, verstehen sich gerade als strukturell orientierte Angebote und Leistungen: sie richten sich prinzipiell an alle Eltern und Erziehungspersonen, und sie verstehen sich nicht als Einzelfallhilfen in Krisensituationen von Familien mit Kindern. Gerade in solchen Leistungen liegt auch die Chance der Jugendhilfe, mit ihren Angeboten viele Familien unabhängig von bedrängenden Problem- und Konfliktsituationen zu erreichen, ihren Zugangzu Familien zu verbessern und ihr gesellschaftliches Image zu ändern."

(Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung e.V. (Hg.), 2008, Familienbildung als Angebot der Jugendhilfe. Rechtliche Grundlagen. Familiale Problemlagen. Innovationen. Zweite, vollständig überarbeitete Auflage. Elmshorn, S. 7 und online unter www.bmfsfj.de)

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Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (2008)

"Verantwortliche Erziehung stellt heute mehr denn je große Anforderungen an die Eltern. Angesichts der immer komplexer werdenden Lebenswelt bedeutet verantwortliches Erziehungsverhalten einen ständigen Lernprozess bei den Eltern. Sie sollen und wollen sich informieren und weiterbilden in Kernfragen der Erziehung, aber auch zu Themen wie Medienerziehung, Ernährung, Gesundheit oder Freizeitverhalten.
(...)
Die Eltern- und Familienbildung will Familien bei der Erfüllung ihrer Erziehungsaufgabe helfen und sie durch konkrete Angebote unterstützen. Dabei sollen sowohl die Bedürfnisse und Interessen der Familie in den unterschiedlichen Lebenslagen und Erziehungssituationen berücksichtigt als auch junge Menschen auf Ehe, Partnerschaft und das Zusammenleben mit Kindern vorbereitet werden. Die Angebotspalette der Eltern- und Familienbildung umfasst Informationen und Ratschläge, Elternkurse und Elternbriefe, aber auch die Beratung in Fragen der Erziehung und Angebote der Familienerholung. Ein breites Spektrum an Themen, orientiert an den unterschiedlichen Lebenslagen und Lebenssituationen der Familien."

(Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, 2008. www.stmas.bayern.de)

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Familienfreundliche Kommune – Baden-Württemberg (2008)

"Durch Maßnahmen der Familienbildung, Beratung und Begleitung sollen Mütter, Väter und andere Erziehungsberechtigte insbesondere darin gestärkt werden, ihre Erziehungsverantwortung besser wahrnehmen und Konflikte lösen zu können. Ein zukunftsfähiges Angebot für Familien soll niedrigschwellig sein, sich am realen Alltag von Familien orientieren und die Besonderheiten unterschiedlicher Familienformen berücksichtigen.(...)
Zukunftsfähigkeit und gute Qualität von Angeboten kann am Besten durch Kooperationen verschiedener Fachgebiete und Institutionen erzielt werden. Angebote, die von verschiedenen Kooperationspartnern gemeinsam entwickelt und durchgeführt werden, haben viele Vorteile: höhere fachliche, zeitliche, räumliche und finanzielle Ressourcen, Zugang zu einer größeren Zielgruppe und ein breiteres, flexibleres Angebot. Beispielsweise erreichen Kooperationen zwischen Hebammen, Ärzten, Beratungsstellen und den Institutionen der Familienbildung junge Familien schon sehr früh und bieten bereits in der Familiengründungsphase die individuell notwendige Unterstützung an. Ein weiteres Beispiel sind Kooperationen zwischen Kindergärten, Familienbildung und Beratung, welche die Entwicklungsförderung unterstützen und frühe Unterstützung bei Erziehungsfragen ermöglichen.
Familienzentren und Familiencafés, die zu unverbindlichen Treffen einladen, können parallel Orte der Information, Bildung und Beratung sein, an denen unterschiedliche Träger ihre Angebote in Form von Veranstaltungen, Sprechstunden oder ähnliches."

(Familienfreundliche Kommune 2008, FamilienForschung Baden-Württemberg. www.statistik-bw.de)

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Bestandsaufnahme und Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung der Familienbildung (2007)

"Die Ziele der Familienbildung beziehen sich insbesondere auf die Stärkung und Entwicklung

(Deutscher Verein (2007): Bestandsaufnahme und Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung der Familienbildung. www.deutscher-verein.de)

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Deutscher Familienverband: Familienbildung - Stärkung der Familienkompetenz (2007)

"Unter Familienbildung versteht man grundsätzlich Bildungsarbeit, die Kompetenzen für den Erziehungsalltag und das private Alltagsleben in die Familie vermittelt. Weil Familien in vielfältigen Bezügen leben, ist auch die Familienbildung ein "Querschnittsgebiet": Zur Stärkung der Familienkompetenz gehört die Erziehungskompetenz ebenso wie die beziehungs- und Paarkompetenz, aber auch spezielle Themen wie kluge Haushaltsführung, Gesundheitserziehung oder Medienerziehung."

(Deutscher Familienverband 2007, Aktionsleitfaden zur Familienbildung. www.deutscher-familienverband.de)

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Münder – Kommentar zum SGB VIII (KJHG) (2006)

"Angebote der Familienbildung zählen unbestritten zum Bereich der öffentlichen Fürsorge und damit zur Gesetzgebungskompetenz des Bundes (...). Das Ziel der Familienbildung, die unterschiedlichen Lebenslagen und Erziehungssituationen von Familien und ihren Mitgliedern aufzugreifen und die Interessen und Bedürfnisse zum Gegenstand der Bildungsarbeit zu machen, deutet auf ein offenes Verständnis von familienbildung hin. familienbildung ist demnach mehr als nur Vortragsveranstaltungen und die Weitergabe von Informationen. Sie muss an den direkten Bedürfnissen und Fragen der Betroffenen ansetzen und sich bemühen, gerade die Zielgruppe der Väter, benachteiligte Familie und vor allem Migranten zu erreichen. Hierzu gehört ein stärkerer Bezug zu benachteiligten Wohngebieten und die Gewinnung besonderer Adressatengruppen wie z.B. junge Familien, alleinerziehende Eltern oder auch von Trennung und Scheidung betroffene Familien."

(Münder, J. et al, 2006, Frankfurter Kommentar zum SGB VIII; 5., vollständig überarbeitete Auflage. Weinheim und München. S. 271)

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Familienfreundliche Kommune – Baden-Württemberg (2006)

"In komplexer werdenden Gesellschaften sind Familien für ein gelingendes Familienleben und ein erfolgreiches Ausfüllen ihrer Rolle als Sozialisationsinstanz in zunehmendem Maß auf Unterstützung angewiesen. Angebote der Familienbildung bieten hier eine wichtige Hilfestellung. Mit dem Begriff Familienbildung werden oft noch "klassische" Maßnahmen wie zum Beispiel die Mutter-Kind-Spielgruppe oder der Koch- und Handarbeitskurs assoziert.
Moderne Familienbildung geht allerdings ihrem Anspruch nach über diese ursprünglichen Bildungsziele hinaus: Sie versteht sich als präventive und informative soziale Dienstleistung, die einzelne Familienmitglieder wie die Familie als Ganzes in ihrem Familienleben stärkt. Familienbildung bietet den Familien heute nicht nur konkrete Hilfestellungen zu praktischen Fragen und Problemen des Zusammenlebens als Familie, sondern darüber hinaus auch die Chance, unterschiedliche Familienphasen wie zum Beispiel die Familiengründung oder die Rollenfindungen im Familiengefüge zu reflektieren und zu lernen, diese Lebensabschnitte selbst erfolgreich zu gestalten."

(www.familienfreundlichekommune.de 2006, Praxiswissen Familienfreundlichkeit 5/2006, Stuttgart)

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DJI (Hg.)/ Heitkötter - Lokale Bündnisse für Familie (2004)

"Eltern- und Familienbildung leistet einen bedeutenden Beitrag, um Eltern, Familien und andere Erziehungsberechtigte bei dem Erwerb und der Erweiterung von Familienkompetenzen zu unterstützen. In ihrer Struktur ist sie sehr heterogen und reicht von Einrichtungen der Erwachsenen- oder Familienbildung über selbsthilfeorientierte Formen (Familien-, Mütterzentren, familienbezogenen Selbsthilfegruppen) bis hin zu den Medien (Internet, Ratgebersendungen im TV). Neben Angeboten in Form von Kursen zu Geburtsvorbereitung, Erziehung etc. werden Kooperationen mit anderen familienbezogenen Einrichtungen und Personen eingegangen (Kindertageseinrichtungen, Beratungsstellen, Hebammen etc.). Auf diese Weise sollen durch einen niedrigschwelligen Zugang und aufsuchende Angebote Zielgruppen erreicht werden, die sich in besonderen Lebens- und Belastungssituationen befinden."

(Heitkötter, M., 2004, Lokale Bündnisse für Familie: Fachlicher Informationsbaustein: Materialsammlung für die Praxis. Familienbildung. www.dji.de)

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Stellungnahme der Jugendministerkonferenz (2003)

Die Jugendministerkonferenz hat sich in ihrer Sitzung 2003 umfassend mit den Handlungsmöglichkeiten der Eltern- und Familienbildung befasst, insbesondere mit dem Stellenwert der Eltern- und Familienbildung und der Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern.

(http://www.familienbildung-ev-bag.de/jugendminister.htm)

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Textor – Familienbildung als Aufgabe der Jugendhilfe (2001)

"Als allgemeines Ziel der Familienbildung kann die Unterstützung von Familien durch überwiegend bildende Angebote bezeichnet werden, die zu einer erfolgreichen Familienerziehung beitragen, eine bedürfnisorientierte Gestaltung des Familienlebens erleichtern, ein möglichst problemloses Durchlaufen des Lebens- und Familienzyklus ermöglichen sowie zur Nutzung von Chancen für die gemeinsame positive Weiterentwicklung und ein partnerschaftliches Miteinander anhalten. Lebensentwürfe der Partner, ihre Definition der Familienrollen (insbesondere hinsichtlich der Arbeitsteilung und der Machtverhältnisse), ihre Erziehungsvorstellungen und -stile sollen diskutiert werden."
"In einer Zeit des schnellen soziokulturellen Wandels, der Pluralisierung der Lebensformen, der zunehmenden Zahl von Beziehungsmustern und der Individualisierung bieten tradierte Leitbilder, Normen und Werte kaum noch Orientierung für die Gestaltung von Paarbeziehungen und der Familienerziehung. ... Jeder Mensch muss erst lernen, Partnerschaft und Familie zu leben. Maßnahmen der Ehe- und Familienbildung unterstützen ihn dabei. Sie fußen u.a. auf dem Kinder- und Jugendhilfegesetz, insbesondere § 16 SGB VIII mit der Überschrift "Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie".(...) Die ihnen (den Familien, die Verf.) anzubietenden Leistungen sollen dazu beitragen, dass sie 'ihre Erziehungsverantwortung besser wahrnehmen können'. Die Angebote werden an keinerlei Voraussetzungen und Bedingungen geknüpft. So ist offensichtlich, dass Familien generell in ihrer Funktion als Erziehungsinstanz gestärkt werden sollen also unabhängig von der Familienform, der Schichtzugehörigkeit, dem Vorhandensein einer Problemlage oder eines erzieherischen Bedarfs. Hier wird deutlich, wie wichtig die Prävention im Kinder- und Jugendhilfegesetz genommen wird."

(Textor, M., 2001, Familienbildung als Aufgabe der Jugendhilfe. Ergänzende Fassung eines Referats auf der Arbeitstagung "Familienbildung als Aufgabe der Jugendhilfe" des Sächsischen Landesjugendamtes am 16.01.2001 in Chemnitz. S 1 f. www.familienhandbuch.de).

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ifb-Bamberg – Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (2000)

In Fachkreisen ist es unumstritten, dass das Hauptziel die Unterstützung und Stärkung der Erziehungsverantwortung ist und dass der Prävention vor der Intervention Vorrang gegeben werden muss.
[Der] ... § 16 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes von 1990 (SGB VIII) legt fest, dass allen Erziehungsberechtigten und jungen Menschen Leistungen zur Förderung der Erziehung in der Familie angeboten werden sollen.
Insbesondere geht es dabei um Angebote der Familienbildung

(ifb, 2000, Bestandsaufnahme der familienbezogenen Bildungsarbeit nach § 16 SGB VIII. www.ifb.bayern.de)

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BMFSFJ - Familienbildung als Angebot der Jugendhilfe (1996)

"Der Rückgriff auf "gesellschaftliche Selbstverständlichkeiten" im Sinne tradierter Leitbilder und Orientierungen ist heute kaum noch möglich. "Familie zu leben" muß deshalb gelernt werden. Hier Orientierung zu geben und Hilfe zu leisten, ist Aufgabe zeitgemäßer Familienbildungsarbeit. ....
Im Rahmen der Jugendhilfe liegen die Schwerpunkte von Familienbildung in der

Soweit die Familienbildung der Erwachsenenbildung zugeordnet wird, ergeben sich weitere Arbeitsschwerpunkte, wie z.B. berufsbezogenen Angebote zum Wiedereinstieg von Frauen nach einer Familienphase, Angebote für die ältere Generation und kulturelle Angebote. ...
Das im Bereich der Erwachsenenbildung anerkannte Prinzip des lebenslangen Lernens gilt – angesichts der Wandlungsprozesse – auch für die Familienbildung. Hinzu kommt ein weiterer Lernbedarf aufgrund der hohen Mobilität von Einzelnen und von Familien sowie auf dem Hintergrund der Vereinigung Deutschlands und des Integrationsprozesses in Europa: Der multikulturelle Charakter der Gesellschaften erfordert Achtung und Toleranz gegenüber dem ’Fremden’, das Einfühlen in fremde und neue Situationen und Kulturen".

(BMFSFJ (Hg.), 1996, Familienbildung als Angebot der Jugendhilfe. Band 120, S. 115ff.)

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DJI – Deutsches Jugendinstitut (1995)

Das DJI legt hier eine Bestandsaufnahme zur institutionellen Familienbildung vor und entwickelt anhand gegenwärtiger Wandlungstendenzen von Familien die Weiterentwicklung der Aufgaben von Familienbildung und Familienselbsthilfe als Aufgaben der Jugendhilfe nach § 16 KJHG.

"Auf dem Hintergrund gegenwärtig ablaufender gesellschaftlicher und familialer Veränderungsprozesse, denen gemeinsam ist, daß sie traditionelle Lebensformen und Werte in Frage stellen und an ihre Stelle neue Lebens- und Beziehungsformen auf der Basis bewußter und gewollter Entscheidungen treten, kommen der institutionellen Familienbildung und der Familienselbsthilfe wesentliche Aufgaben der Information und Orientierung, des Erfahrungsaustauschs, der Vernetzung und Entlastung von Familien in ihrem Alltagshandeln und -leben zu."

(DJI (Hg.) 1995, Familienbildung als Angebot der Jugendhilfe. www.dji.de)

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Schäfer, Klaus - Auftrag der Familienbildung (1991)

"Familienbildung kann sich nicht auf Fragen der Elternrollen und der Elternbildung beschränken, sondern muß vielmehr das gesamte Beziehungsgefüge, in denen Menschen leben, einschließlich der Außenbeziehungen mit einbeziehen.
Es geht dabei im Grunde um die Herausbildung einer eigenen Familienkultur, (...) um die Entwicklung einer Lebenskultur innerhalb eines Gemeinwesens und damit auch um die Gestaltung von Lebenswelten, wobei sie die Beteiligten nicht als Klienten sondern als aktive, partnerschaftliche Mitgestalter sieht." (3. Jugendbericht NRW)

(Schäfer, K., 1991, Die gesetzliche Neuordnung der Jugendhilfe: auch ein Ansatz für die Weiterentwicklung der Familienbildung. In: AGEF, 1991, Tagungsdokumentation, das Profil der Familienbildung in den 90ern zwischen Gesetzesauftrag, neuen Konkurrenten und Sozial-Sponsoring. Elmshorn, S. 4)

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